Robinienholzbank
 


Die Robinie (Robinia pseudoacacia L.)

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Die im Volksmund auch Akazie, Falsche- oder Scheinakazie genannte Baumart wurde zu Beginn des 17. Jahrhundert in Europa eingebürgert.

Von den Naturschutzverbänden wird die Robinie nicht zu den einheimischen Gehölzen gezählt. Da sie aber nur 50 Jahre nach der Kartoffel nach Europa kam, gehe ich davon aus, dass die Robinie bald auch „in aller Munde“ sein wird.

Aufgrund der attraktiven Blüte und des schnellen Wachstums wurde sie anfangs nur als Park und Alleebaum gepflanzt, später fand sie durch ihre Bodenverbesserung mittels Stickstoffanreicherung und den Bodenaufschluss den Weg in die deutschen Wälder. Die wenigsten der in Deutschland wachsenden Robinien genügen den Ansprüchen der Sägewerksindustrie, da bisher kaum eine gezielte Bewirtschaftung erfolgte. Die daraus resultierende verzwieselte, knickrige Stammform sowie die geringen Durchmesser und Längen lassen eine regelmäßige industrielle Verarbeitung nicht zu.
   Als nachwachsender Rohstoff steht (Robinien-) Holz durch das in der deutschen Forstwirtschaft konsequent angewandte Prinzip der Nachhaltigkeit auf Dauer zur Verfügung und wird dadurch nicht wie die fossilen Energieträger aufgebraucht. Durch Nutzung von Holzprodukten kann Kohlendioxid langfristig gebunden und somit zur Minderung von Treibhausgasen beigetragen werden.

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Holzprodukte für den Außenbereich und forstliche Dienstleistungen

Dipl. Forstwirt Henrik Meinschien